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Sterbegeld Versicherung Vergleich

Sterbegeldversicherung Vergleich – Ihr Ratgeber zum Thema Sterbegeld

Es kann jeden treffen. Stellen Sie sich vor, ein plötzlicher Unfall, eine schwere Krankheit oder das hohe Alter, die Gefahr zu sterben ist allgegenwertig. Nichts ist teurer als der Tod. Dieser kostet bekanntlich das Leben, und führt zusätzlich zu hohen finanziellen Aufwendungen. Die Kosten für eine würdevolle Bestattung liegen in Deutschland bei 5.000 Euro aufwärts. Vor allem ältere Menschen möchten sicherstellen das sie eine angemessene Bestattung erhalten. Hat der Verstorbene nicht die Mittel dafür, werden die nächsten Angehörigen damit belastet. Sind diese nicht vorhanden, kommt nur ein sehr einfaches „Sozialbegräbnis“ in Frage. Eine schlimme Vorstellung. Mit einer Sterbegeldversicherung ist es möglich alle Risiken auszuschließen und somit auch die nächsten Angehörigen nicht finanziell zu belasten.

Inhalt von sterbegeldversicherungvergleich.eu auf einem Blick:

Was ist eine Sterbegeldversicherung und weshalb ist diese sinnvoll für mich?
Welche Vorteile bietet mir die Sterbegeldversicherung?
Welche Nachteile hat eine Sterbegeldversicherung?
Für wen ist eine Sterbegeldversicherung geeignet und für wen nicht?
Wie erkenne ich eine gute Sterbegeldversicherung?
Worauf sollte ich bei einem Sterbegeldversicherung Vergleich achten?
Welche Versicherungssumme sollte ich abschließen?
Welche Laufzeiten sollte ich wählen? 
Wie ist das mit der Wartezeit?
Kann ich meine Sterbegeldversicherung mit anderen Versicherungen kombinieren?
Welche Unterlagen sind bei Todesfall zu erbringen?
Muss ich selbst oder meine Angehörigen für eine Sterbegeldversicherung Steuern bezahlen?
Was passiert wenn ich die Beiträge nicht mehr zahlen kann?
Kann ich meine Sterbegeldversicherung kündigen?
Wie funktioniert ein Anbieterwechsel?
Kann ich die Beiträge und die Versicherungssumme nachträglich noch ändern?
Mögliche Alternativen zur Sterbegeldversicherung
Übersicht der Anbieter inklusive deren Basistarif
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Was ist eine Sterbegeldversicherung und weshalb ist diese sinnvoll?

Die Sterbegeldversicherung ist ähnlich aufgebaut wie eine Kapitallebensversicherung. Beiden Arten leisten im Todesfall. Die Höhe der Versicherungssumme wird auf die möglichen Kosten eines Begräbnisses abgestimmt. Damit sind die nächsten Angehörigen vor erheblichen finanziellen Nachteilen geschützt. Mit einer Sterbegeldversicherung ist zudem eine würdige Bestattung sichergestellt, falls kein eigenes Vermögen und keine nahen Verwandten vorhanden sind.

Weiterführende Infos: Warum ist die Sterbegeldversicherung sinnvoll

Grundsätzliches zur Sterbegeldversicherung: Wikipedia

Bestattungspflicht für nahe Angehörige

In Deutschland wurde vom Gesetzgeber die so genannte Bestattungspflicht vorgeschrieben. Diese Anordnung ist in den Bestattungsgesetzen der einzelnen Bundesländer explizit geregelt. Demnach sind die nächsten Angehörigen vom Gesetz her verpflichtet, sich darum zu kümmern, das der oder die Verstorbene ein der Ordnung entsprechendes Begräbnis erhält. Dazu müssen von den Verwandten alle anfallende Kosten, die in Verbindung mit der Bestattung stehen, vollständig übernommen werden.

Welche Personen betrifft die Bestattungspflicht?

Unter der Bestattungspflicht versteht der Gesetzgeber die Pflicht für nahe Verwandte dafür Sorge zu tragen das der Leichnam ordnungsgemäß bestattet wird. Diese Pflicht beinhaltet die Veranlassung der Leichenschau, Dokumentierung der Todesbescheinigung, die eigentliche Bestattung inklusive aller dazu gehörender Leistungen im Rahmen und der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Fristen.

Folgende Personen und in dieser Reihenfolge betrifft die Bestattungspflicht:

  • Ehegatten oder Lebenspartner infolge einer eingetragenen Lebenspartnerschaft
  • volljährige Kinder der verstorbenen Person
  • Eltern der verstorbenen Person
  • Geschwister der verstorbenen Person
  • dauerhafte Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • sonstige Vertretungsberechtigte (Beispiel: Vormund von minderjährigen Verstorbenen)
  • Großeltern der verstorbenen Person
  • Enkel der verstorbenen Person
  • sonstige Angehörige bis zum 3. Grad Verwandtschaftsverhältnis

Welches Risiko besteht denn überhaupt?

Eine Beerdigung in Deutschland kostet aktuell (Stand 6.2014) in Deutschland rund 5.000 Euro. Auch Aufwendungen im fünfstelligen Bereich sind keine Seltenheit und schnell erreicht. Bis vor dem 01.04.2004 war das Sterbegeld eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch es wurde im Laufe der Jahre vom Gesetzgeber immer weiter zusammen gestrichen und schließlich komplett zum genannten Zeitpunkt abgeschafft. Hat der Verstorbene keine finanziellen Mittel hinterlassen, bleiben nur noch die nächsten Angehörige als Zahlungspflichtige übrig. Sind keine Verwandten vorhanden werden die Kosten vom Sozialamt getragen. Das heißt letztendlich das eine würdige Bestattung nahezu unmöglich wird, da nur das absolut Notwendigste bezahlt wird.

Merkmale einer Sterbegeldversicherung

  • optimaler finanzieller Schutz für nahe Angehörige mit Bestattungspflicht
  • In der Regel keine Gesundheitsprüfung
  • Versicherungsschutz schon nach kurzer Beitragszahlung
  • die Sterbegeldversicherung garantiert eine menschenwürdige und angemessene Bestattung

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Die Vorteile einer Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung schützt nahe Verwandte vor den Kosten einer Bestattung und gewährleistet ein angemessenes Begräbnis. Darüber hinaus bestehen noch weitere wichtige Vorteile. Für Menschen die sich nicht schon in jungen Jahren für diese Absicherung entscheiden, sind vor allem Tarife ohne Gesundheitsprüfung interessant. Gerade bei älteren Personen bestehen oft schon Vorerkrankungen, die dann zu einem Annahmeproblem führen. Diese Ablehnungen wegen vorliegenden gesundheitlichen Einschränkungen seitens der Versicherer , kommen vor allem bei der oft angeführten Alternative Risikolebensversicherung häufig vor.

Ein weiterer Aspekt, der für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung spricht, ist die durch den Gesetzgeber festgelegte begrenzte Nichtpfändbarkeit von Ansprüchen. So wurde im § 850 b der Zivilprozessordnung im Absatz zu „bedingt pfändbare Bezüge“ ein Freibetrag von 3.579 Euro vereinbart. Wichtig wird dieser Passus vor allem beim Eintritt eines Pfegefalls bei der versicherten Person. Ist kein weiteres Vermögen vorhanden, könnten in diesem Fall andere Sparformen wie etwa Tagesgelder, die als Rücklagen zur Bestattungsvorsorge angelegt wurden, aufgebraucht werden.

Vorteile der Sterbegeldversicherung auf einen Blick

  • Schutz der Hinterbliebenen
  • Vorsorge für ein würdiges Begräbnis
  • günstige Beiträge
  • Individuelle Laufzeiten
  • ohne Gesundheitsprüfung möglich
  • Tarife ohne Wartezeit
  • Pfändungsfreibetrag
  • lebenslanger Versicherungsschutz nach Ablauf der Wartezeit

Beispiel für Kosten

Hier ein paar Beispiele über die Kosten, sprich Beiträge einer Sterbegeldversicherung. Angenommen wurde ein Mann mit einem Eintrittsalter von 45 Jahren bei unterschiedlichen Versicherungssummen.

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Warum benötige ich eine Sterbegeldversicherung?

Ein Mensch der sich für eine Sterbegeldversicherung entscheidet handelt verantwortungsbewusst und beweist Weitsicht. Die Sterbegeldversicherung ist eine äußerst wichtige Vorsorge und absolut sinnvoll vor allem wenn folgende Voraussetzungen beim Antragsteller vorliegen:

  • ist im Alter zwischen 45 und 75 Jahren
  • möchte den Ablauf seiner Bestattung selbst bestimmen, dazu gehören individuelle Vorgaben und Regelungen
  • möchte Hinterbliebene nicht finanziell belasten
  • legt Wert darauf das Hinterbliebene nicht mit der Organisation der Beerdigung behelligt werden
  • ist Alleinstehend und möchte die Abläufe seiner Bestattung zu Lebzeiten selbst festlegen

Sterbegeldversicherungen vergleichen und passendes Angebot finden

Mit unserem Rechner können Sie schnell und übersichtlich das günstigste Angebot für eine Sterbegeldversicherung finden. Probieren Sie es einfach einmal aus. Auch ein Abschluss ist bequem online beim jeweiligen Anbieter möglich.

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Nachteile einer Sterbegeldversicherung

Alle Versicherungsprodukte haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Diese gilt es abzuwägen und aus dem Ergebnis heraus eine richtige Entscheidung zu treffen. Ist diese zu Gunsten der Absicherung der Sterbekosten gefallen, sollte sich der Versicherungsnehmer im Klaren sein, das er eine dauerhafte Verpflichtung eingeht. Alle Beiträge müssen über die gesamte vereinbarte Laufzeit fest eingeplant werden.

Viele Versicherungsunternehmen leisten erst nach Ablauf einer Mindestlaufzeit, meist sind dies 3 Jahre. Weiterhin steht die Höhe der Beiträge im Verhältnis zum Alter der versicherten Person, ein Umstand der gerade für einen Mensch ab dem sechzigsten Lebensjahr berücksichtigt werden sollte. Soll auf die oben genannte Wartezeit gänzlich verzichtet werden, wird in der Regel eine Gesundheitsprüfung fällig. Außerdem kann es bei manchen Versicherern sein, das bei einem Todesfall aufgrund eines Unfalls, ab dem Erreichen eines bestimmten Lebensalters, keine Leistungen mehr erbracht werden.

Hier noch einmal die Nachteile in einer Zusammenfassung

  • regelmäßige Beitragspflicht über die vereinbarte Laufzeit
  • mögliche Wartezeit von bis zu 3 Jahren
  • höhere Beiträge für ältere Menschen
  • mögliche Gesundheitsprüfung
  • je nach Versicherung keine Leistung bei Unfalltod im hohen Alter

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Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung für mich?

Der 01.01.2004 war der Stichtag, an dem die gesetzlichen Krankenkassen die Zahlung von Sterbegeld gänzlich eingestellt haben. Von Seiten vieler Versicherungsunternehmen wurden deshalb ab diesem Zeitpunkt zahlreiche Angebote und Tarifgestaltungen in deren Portfolios aufgenommen, um die entstandene Versorgungslücke zu schließen. Doch für wen lohnt sich eigentlich eine private Sterbevorsorge und für wen lohnt sie sich nicht?

In der Regel lohnt sich eine Sterbegeldversicherung für:

  • Menschen mittlerem Alters, die bereits Vorerkrankungen aufweisen und nicht genügend finanzielle Rücklagen bilden konnten. Mit Hilfe einer Sterbegeldversicherung können mögliche Kosten für nahe Verwandte (häufig Ehepartner oder Kinder) verhindert werden.
  • Sozial eingestellte Bürger, die Wert darauf legen Angehörige nicht zu belasten und die die Art und den Umfang ihrer Bestattung selbst noch zu Lebzeiten festlegen möchten.
  • Personen die nicht mehr von den Anbietern einer Risikolebensversicherung angenommen werden. Hauptgründe hier sind vorliegende gesundheitliche Einschränkungen oder ein zu hohes Eintrittsalter.
  • Interessenten die auf den Pfändungsschutz bei einer Sterbegeldversicherung gesteigerten Wert legen.

Eine Sterbegeldversicherung lohnt sich meist nicht für:

  • Menschen mit extrem hohen Vermögen
  • Alleinstehende die keine Nachkommen haben und nicht in der Lage waren Rücklagen zu bilden. Die anfallenden Kosten der Bestattung werden dann von den örtlichen Kommunen im Rahmen eines Sozialbegräbnisses übernommen. In der Regel werden nur Minimalleistungen erstattet, was alles anderes als einen würdigen Abschied ermöglicht.
  • Für gesunde und jüngere Menschen, die in diesem Fall auf die preisgünstiger Alternative Risikolebensversicherung ausweichen können. Die Risikolebensversicherung bietet zu gleichen Beiträgen eine wesentlich höhere Versicherungssumme. Die nahen Angehörigen hätten dann Kapital für die Beerdigung zur Verfügung und zusätzlich einen erheblichen Geldbetrag auf dem Konto.

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Wie erkenne ich eine gute Sterbegeldversicherung?

Um alle Kosten für die eigene Beerdigung abzusichern, hilft eine günstige Sterbegeldversicherung. Der Abschluss selbst ist sehr einfach, im Gegensatz zu Risiko- oder kapitalbildenden Lebensversicherungen. Viele Versicherer bieten deshalb ihren künftigen Kunden an, dies komplett online zu veranlassen. Es gilt zuvor die besten Angebote und Tarife der Anbieter herauszufiltern.

Merkmale einer guten Sterbegeld-Police

Eine gute Sterbegeldversicherung zeichnet sich durch eine Reihe von wichtigen Leistungen aus. Idealerweise wird bei einer Sterbegeldabsicherung keine Gesundheitsprüfung gefordert. Im Unterschied zu vielen anderen Kapitalversicherungen, ist die Sterbegeldversicherung Hartz IV sicher. Das heißt im ungünstigsten Fall von Hartz IV Bezug, muss die Vorsorge nicht aufgelöst und aufgebraucht werden, bevor Leistungen bezogen werden können. Ein weiterer Aspekt ist die Länge der Wartezeit bis Zahlungen im Todesfall ohne wenn und aber fällig werden. Hier gelten 12 Monate als die ideale Lösung. Dabei darf die Wahl der Gesamtlaufzeit und der Tod durch Unfall keinen Unterschied machen. Im Gegenteil, Unfalltod sollte keine Wartezeit beinhalten.

Interessenten die den Beitrag noch einmal reduzieren möchten, können die Wartezeit auf 3 Jahre erhöhen, auch in diesem Fall sollte bei einer guten Versicherung bei Tod durch Unfall die Wartezeit entfallen.

Tipp: Es ist möglich bei Tod durch Unfall die Versicherungssummen zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Gerade bei noch jüngeren Menschen mit Ehepartner und Kindern kann das eine sehr gute Wahl sein. Eine Familie trifft es bei einem Todesfall besonders hart.

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Welche Laufzeit hat eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung endet in der Regel mit dem Tod der versicherten Person. Schon deshalb ist sie nicht auf ein bestimmtes Ablaufdatum ausgerichtet. Es sind jedoch unterschiedliche Varianten möglich. So können beispielsweise Beiträge bis zum 65 oder auch 85 Lebensjahr vereinbart werden. Ist das vereinbarte Alter schließlich erreicht, wird die Versicherung danach beitragsfrei gestellt. Der Versicherungsschutz bleibt auch später erhalten. Alle gewünschten Konditionen können bei Abschluss individuell gestaltet werden.
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Sterbegeldversicherungen im Vergleich- Worauf sollte ich achten?

Auch wenn das Thema Versicherungen bei vielen Menschen negative Emotionen auslöst, so wird je nach Lebenssituation, die ein oder andere Absicherung durchaus gebraucht. Die günstige Sterbegeldversicherung hat ihre Berechtigung und hilft, die nahen Angehörigen vor finanziellem Schaden zu bewahren. Dabei ist das Prinzip sehr einfach: die versicherte Person zahlt zu Lebzeiten die Beiträge, im Falle des Todes dieser Person erhalten die Verwandten die Versicherungssumme, um ein würdiges Begräbnis zu gestalten. Viele unterschiedliche Versicherungsunternehmen bieten dabei individuelle Tarifgestaltungsmöglichkeiten, auch die Beiträge hierfür variieren sehr stark. Um die günstigsten Angebote zu finden eignet sich am besten ein kostenloser Internet-Vergleich. Hierzu genügt die Eingabe einiger persönlicher Daten um den Beitrag eines Produktes für eine bestimmte Versicherungssumme zu ermitteln. Auch der eigentliche Abschluss ist bequem online möglich.

Zahlreiche Vergleichsportale mit vielen Anbietern von Sterbegeldversicherungen.

Jedes Vergleichsportal bietet ein ausgesuchtes Portfolio an unterschiedlichen Unternehmen. Jede Versicherung hat seine eigene Tarife und errechnet, vor allem in Abhängigkeit der unternehmerischen Kostenstruktur, individuelle Beiträge. Schon aus diesem Grund kann es sinnvoll sein mehrere Portale untereinander zu vergleichen. Nicht jede Sterbegeld-Police ist bei allen Portalen zu finden.

Um die besten Angebote herauszufiltern, wird in der Regel das Geburtsjahr und die gewünschte Versicherungssumme in den Rechner eingegeben. Nach Betätigung der Suche erscheinen die günstigsten Angebote mit ihren entsprechenden Leistungen. Die Versicherung sollte so gestaltet werden, das sie genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden passt. Hier ist es wichtig sich ausreichend Zeit zu nehmen um eine geeignete Offerte zu finden.

Auswahl der Sterbegeldversicherung – Kriterien

Unabhängige Experten empfehlen bei der Auswahl der Sterbegeldversicherung nicht nur auf den jeweilig günstigsten Preis zu achten. Es kommt wie bei anderen Versicherungssparten sehr auf die benötigten und auch letztlich tatsächlich beinhaltenden Leistungen an. Grundsätzlich gilt, die Konzeption des Inhaltes steht vor dem eigentlichen Preis. Alle Angebote müssen, genau und kritisch geprüft werden. Nützlich sind beispielsweise auch Testberichte der Stiftung Warentest um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

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Welche Angaben sind bei einem Sterbegeldversicherung Vergleich wichtig?

  • Alter der zu versicherten Person
  • gewünschte Versicherungssumme
  • alle benötigten Leistungen
  • Versicherungsdauer
  • Vertragsbedingungen (z.B. Wartezeit)

Weitere Infos: Das ist vor dem eigentlichen Abschluss noch zu beachten

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Wie hoch sollte meine Versicherungssumme sein

Das kann so einfach und pauschal nicht beantwortet werden. Fakt ist, das eine recht schlichte Bestattung bereits Kosten von um die 5.000 Euro verursacht. Auch laufende Kosten für Grabpflege sind gegebenenfalls einzukalkulieren. Ein Grabstein verursacht ebenfalls nicht unerhebliche zusätzlichen finanziellen Aufwand. Generell kann eine Sterbegeldversicherung Auslagen bis zu 20.000 Euro absichern.

Hier Informationen zu: Bestattungskosten im Detail

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Sterbegeldversicherung mit oder ohne Wartezeit?

Die so genannte Wartezeit ist der Zeitabschnitt vom Abschluss bzw. der Annahme der Police und dem eigentlichen Beginn des Anspruchs. Sterbegeldversicherungen werden mit oder auch ohne Wartezeit zum möglichen Leistungsbeginn angeboten. Ob dies möglich ist und zu welchem Beitrag, hängt grundsätzlich von der Versicherungsart, dem einzelnen Anbieter und dem individuellen Risiko ab. Erst nach Ablauf dieser Frist besteht eine Leistungspflicht für die Versicherungsunternehmen. Mit der Wartezeit soll hauptsächlich verhindert werden, das neue Versicherungsnehmer mit bereits vorheriger schlechter gesundheitlicher Prognose, sofort den vollen Leistungsanspruch erhalten.

Viele Unternehmen bieten ihre Angebote sowohl mit Wartezeit als auch ohne Wartezeit an. Bei der Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit wird jedoch eine Gesundheitsprüfung erforderlich. In der Regel ist dazu kein Arztbesuch notwendig, sondern vielmehr müssen eine Reihe von Gesundheitsfragen ausführlich und vor allem wahrheitsgemäß beantwortet werden. Auf diese Weise bleibt das Risiko für das Unternehmen kalkulierbar. Falsche Angaben können bei Eintritt des Versicherungsfalls zum Kürzen der Leistungen oder gar zur Zahlungsverweigerung führen. Einigen Anbietern genügt lediglich eine schriftliche Bestätigung des Interessenten, das zum aktuellen Zeitpunkt des Abschlusses, keine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt.

Ob die Sterbegeldabsicherung eine Wartezeit beinhalten sollte oder auch nicht hängt vom Einzelfall ab. Falls eine Wartefrist vereinbart wird, ist darauf zu achten, diese nicht zu lange in die Zukunft zu legen. Empfohlen werden maximal 12 Monate. Oft kostet ein Sterbegeld-Tarif ohne Wartezeit einen höheren Beitrag bei annähernd gleichen Konditionen bzw. Leistungen. Bei Vorerkrankungen bleibt meist nur die Integration einer Wartefrist um einen Versicherungsschutz zu erhalten.

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Kann ich die Sterbegeldversicherung mit anderen Versicherungssparten kombinieren?

Die Sterbegeldversicherung lässt sich nicht nur für sich allein abschließen, sie kann auch sehr gut mit anderen Versicherungssparten kombiniert werden. So ist es beispielsweise möglich einen Unfallschutz zu integrieren. Die versicherte Person kann hier hier die Zahlungsleistung bei Tod durch Unfall verdoppeln oder sogar verdreifachen. Darüber hinaus bietet sich die Sterbegeldabsicherung perfekt parallel zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung, einer Risikolebensversicherung bzw. einer privaten Renten- oder Pflegeversicherung an. Auch eine Patienten-Rechtsschutzversicherung kann eingeschlossen werden.
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Welche Unterlagen müssen nach einem Todesfall erbracht werden?

Grundsätzlich muss, um den Bestimmungen der allgemeinen Versicherungsbedingungen der Anbieter gerecht zu werden, ein Todesfall unverzüglich mitgeteilt werden. Auch Meldefristen bis zu 30 Tage nach Eintritt des Todes sind bei manchen Versicherern zulässig. Bei einem Tod durch einen Unfall heißt es jedoch schnell handeln. Hier ist nur eine 48 Stunden Frist vorgesehen. Ein Versäumen dieses Termins kann zu Leistungskürzung bis hin zur Leistungsverweigerung führen. Mit der Anzeige des Todes werden einige Dokumente erforderlich.

In der Regel werden benötigt:

  • Versicherungsschein bzw. Versicherungspolice
  • amtliche Sterbeurkunde
  • Bestätigung der Todesursache vom Arzt oder vom Amt. Bei krankheitsbedingtem Tod ist auch eine Beschreibung des Krankheitsverlaufes beizufügen. Hierzu gehören auch genaue Zeitangaben.

Im Übrigen behält sich jedes Versicherungsunternehmen vor im Einzelfall weitere Unterlagen anzufordern.

Was sollte ich zur Bezugsberechtigung wissen?

Bei Abschluss der Versicherung kann der Antragsteller entscheiden, ob er eine oder mehrere bezugsberechtigte Personen bestimmt. Diese Bestimmung kann während der Laufzeit jederzeit geändert oder auch gänzlich aufgehoben werden. Wird keine Person explizit als Bezugsberechtigter vermerkt, fällt die mögliche Leistung in die Erbmasse. Die Auszahlung erfordert dann die Vorlage eines Erbscheins. Dieser kann erhebliche Zeit in Anspruch nehmen und erst nach Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Fristen ausgestellt werden.

Weiter ist zu beachten, das im Versicherungsvertrag festgelegt werden sollte, das die Auszahlung bei Tod für die Bestattung verwendet werden muss. Ansonsten ist sie nicht zweckgebunden und kann frei verwendet werden. Insbesondere wenn die bezugsberechtigte Person nicht gleichzeitig erbberechtigt ist, kann dieser Passus wichtig sein um langwierige Streitigkeiten zu vermeiden.
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Muss ich selbst oder meine Angehörige für eine Sterbegeldversicherung Steuern bezahlen?

Steuern für die versicherte Person

Bei einer Sterbegeldversicherung fällt wie bei jeder anderen Versicherung auch Versicherungssteuer an. Diese beträgt aktuell (Stand 06.2014) 19 Prozent. Die Steuer ist mit den laufenden Beiträgen vom Versicherungsnehmer zu entrichten. Auch Auszahlungen im Erlebensfall sind in jedem Fall einkommensteuerpflichtig. Beispiel: Erstattung des Rückkaufwertes aufgrund einer Kündigung.

Steuern für die nahen Angehörigen

Sinn und Zweck der Sterbegeldversicherung ist eine Entlastung der nahen Verwandten, die nicht mit den Bestattungskosten belastet werden sollen. Die finanziellen Leistungen nach Tod des Versicherten sind deshalb nicht steuerpflichtig. Ausnahmen stellen Schenkungen und Übertragungen von Bezugsrechten auf andere Personen dar.
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Was passiert wenn ich die laufenden Beiträge nicht mehr aufbringen kann?

Hauptsächlich aufgrund von Arbeitslosigkeit und Krankheit kann es passieren, das die laufenden Beiträge nicht mehr erbracht werden können. Oft handelt es sich dabei um einen zeitlich begrenzten, vorübergehenden Engpass. In erster Linie gibt es hier zwei Wege um laufende Zahlungsschwierigkeiten zu überbrücken. Diese wären:
die Beitragsfreistellung (ganz oder teilweise)
und die Stundung

Beitragsfreistellung

Eine Beitragsfreistellung oder eine Betragsreduzierung ist bei vielen Versicherungsgesellschaften möglich. Voraussetzung hierfür ist, das ein bestimmter Mindestrückkaufwert bereits durch die geleisteten laufenden Zahlungen erreicht wurde. Trotz einer Beitragsfreistellung wird das bereits vorhandene Guthaben weiterhin verzinst. Hier gilt es vor allem zu beachten, das während der Zeit der Beitragsfreistellung bzw. Beitragsreduzierung auch die Todesfallabsicherung deutlich reduziert ist und die Versicherungssumme meist nicht mehr für die bei einer Bestattung anfallenden Kosten ausreicht.

Stundung

Die überwiegende Mehrzahl aller Versicherungsunternehmen sind im Falle eines außergewöhnlichen Anlasses, das zu einer vorübergehenden Zahlungsunfähigkeit führt, bereit ausstehende Beiträge zu stunden. Diese Kulanzleistung kann über einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten gewährt werden. Im Falle von Elternzeit auch bis zu 36 Monate. Während einer Stundung sind keine Beiträge fällig. Nach Ablauf der vereinbarten Frist müssen diese aber je nach Vereinbarung nachgezahlt werden. Dies kann sowohl als Einmalzahlung oder auch als regelmäßige Zahlung erfolgen (Achtung: Ausstehende Zahlungen müssen innerhalb einer festgelegten Zeit zurückgeführt werden!)

Sowohl die Stundungen als auch die Betragsbefreiungen müssen von der versicherten Person schriftlich veranlasst und begründet werden.

Empfehlung: Um sich generell vor der Verlust der Arbeitskraft durch eine schwere Krankheit, mit all ihren negativen finanziellen Auswirkungen abzusichern, eignet sich eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bestens. Diese sollte schon in jungen Jahren begonnen werden um von niedrigen Beiträgen zu profitieren und krankheitsbedingte Ausschlüsse oder Risikozuschläge zu vermeiden.
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Kann ich eine Sterbegeldversicherung kündigen?

Wenn keine Stundung oder Beitragsfreistellung infrage kommt, bleibt in letzter Konsequenz nur noch die gänzliche Auflösung des Vertrages übrig. Eine Kündigung sollte immer erst als letzte Alternative in Erwägung gezogen werden, um auf eventuelle Zahlungsschwierigkeiten zu reagieren. Die Sterbegeldversicherung kann in jedem Fall zum Ablauf einer bereits bezahlten Versicherungsperiode ganz oder auch nur teilweise gekündigt werden. Erstattet wird der dann berechnete Rückkaufswert der Police. Die Kündigung hat immer schriftlich zu erfolgen.

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Ist es möglich zu einem anderen Anbieter zu wechseln?

Selbstverständlich ist es möglich den Anbieter einer Sterbegeldversicherung zu wechseln. Jedoch im Gegensatz zur Riester-Rente, hier kann das Guthaben relativ einfach auf einen anderen Anbieter übertragen werden, funktioniert dies bei einer Sterbegeldversicherung analog der Lebensversicherung, nur mit der Kündigung der bisherigen Police. Das kann je nach persönlicher Situation sowohl Vor- als auch Nachteile bringen. Hier empfehlen Experten einen unabhängigen Versicherungsmakler zu Rate zu ziehen. Dieser kann genau die Höhe eines Vor- oder auch Nachteils bestimmen.
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Kann ich die Beträge und die Versicherungssumme nachträglich erhöhen bzw. reduzieren?

Das muss individuell mit dem Anbieter geklärt werden. Eine gute Variante ist der Einschluss einer so genannten Dynamik. Eine Dynamik kann jährlich angepasst werden und schützt ausgezeichnet gegen Kaufkraftverlust und Preissteigerungen beispielsweise bei Bestattungsleistungen und Grabpflege.
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Alternativen zur Sterbegeldversicherung

Anstelle einer Sterbegeldversicherung gibt es unter Umständen Alternativen. Allerdings gilt es hier einiges zu beachten bzw. zu berücksichtigen. Um Kapital für eine würdige Bestattung zu bilden eignet sich selbstverständlich auch:

  • die Risikolebensversicherung
  • das Tagesgeldkonto
  • das Sparbuch
  • der Bausparvertrag

Risikolebensversicherung

Diese Absicherung ist schon relativ günstig zu haben. Selbst höhere Absicherungen sind zu niedrigen Beiträgen möglich. Es fällt in der Regel eine Gesundheitsprüfung an, die vor allem bei älteren Menschen eine unüberbrückbare Hürde darstellt. Auch jüngere Personen mit Vorerkrankungen sind in vielen Fällen nicht versicherbar. Wird die Risikolebensversicherung während der Laufzeit gekündigt ist zudem das eingezahlte Geld verloren.

Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto eignet sich insbesondere um parallel zu einer Risikolebensversicherung, zusätzliches Guthaben anzusparen. Dieses Vermögen ist jedoch pfändbar und keinesfalls vor Hartz IV geschützt. Außerdem besteht die Gefahr das der Sparer das Kapital bei Bedarf für andere Zwecke nutzt und es schließlich nicht für das Begräbnis zur Verfügung steht. Vor allem in den ersten Jahren ist noch nicht genügend Geld vorhanden.

Sparbuch

Hier gilt das gleiche wie für das Tagesgeldkonto

Bausparvertrag

Hier gilt ebenfalls das gleiche wie für das Tagesgeldkonto, unter Umständen besteht je nach gewählten Tarif noch ein Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen.
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Sterbegeldversicherung-Anbieter und deren Basistarife

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Glossar